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 Rasseportrait
     
Kurze Historie zur Entstehung der Rasse
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Ursprung der Rasse

Im 19. Jahrhundert wurden in der Region Staffordshire (England) die sogenannten Bull-and-Terrier gezüchtet. Der Bull-and-Terrier war wiederum eine Kreuzung aus dem englischen Bulldog und den Terrier-Rassen dieser Zeit. Der Bull-and-Terrier gilt als der "Urahn" des heutigen AmStaff. Um 1860 gelangten die ersten Bull-and-Terrier, durch britische Einwanderer, in die USA. Hier wurden die Hunde vornehmlich für Hundekämpfe gezüchtet und missbraucht.

Aus dieser Zeit stammt auch der lange gebräuchliche Name für den AmStaff : "Pit Bull Terrier".

Weiterhin gab es damals auch keinen einheitlichen Rasse-Standard. Je nach Einsatzgebiet wurden die unterschiedlichsten Zuchtergebnisse angestrebt.
So war es bei den Farmern üblich, dass relativ große Hunden gezüchtet worden sind. Diese sollten als Beschützer von Haus und Hof auch gegen größere Raubtiere (Wölfe, Kojoten usw.) bestehen können.
Im Gegensatz dazu ging es den Anhänger des " Hundesports " nur darum, aggressive Kampfmaschinen zu züchten, die jeden Gegner in der " Pit " zerfleischen. Leider war der Hundekampf in der damaligen Zeit sehr beliebt und es liess sich viel Geld damit verdienen.

Glücklicherweise gab es dann um 1920 die ersten Versuche, die Rasse weiterzuentwickeln. Aus den "Kampfhunden" sollten normale "zivilisierte" Hunde werden, die im Umgang mit Artgenossen ein hundetypisches Sozialverhalten zeigen.
 
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Ein schwerer Weg war auch die offizielle Anerkennung der Rasse. Es gab zwar viele Züchter, die Ende des 19. Jahrhunderts ihre Hunde in ein Zuchtbuchregister eintragen ließen. Diese wurden aber als "American Pit Bull Terrier" geführt. Erst durch den A.K.C. (American Kennel Club) erfolgte 1936 die Anerkennung als eigenständige Rasse. Allerdings noch unter dem Namen "Staffordshire Terrier". Erst Anfang 1970 wurde dann der heutige gültige Name beschlossene Sache.